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USA Travel Tips
Sämtliche
Infos beziehen sich auf meine persönlichen Erfahrungen in den
Vereinigten
Staaten von Amerika (New York vom 08.02. bis 16.02.2000; San
Francisco, California vom 15.04. bis 22.04.2000; Boston, Massachusetts
vom 04.11. bis 09.11.2000; Denver, Colorado vom 08.02. bis 13.02.2001
und 27.02. bis 04.03.2003; Las Vegas, Nevada vom 06.10. bis 10.10.2007;
Washington,
DC und Arlington, Vienna, Mount Vernon, Monticello, Williamsburg
und
Virginia
Beach im Bundesstaat Virginia vom 01.05.2008 bis 13.05.2008).
Mein Besuch im Nachbarstaat Kanada (vom 13.08. bis 23.08.2005
bei Niagara Falls, Niagara-on-the-Lake, Toronto und Ottawa in der Provinz
Ontario und Montreal, Québec war ebenfalls sehr hilfreich
für die Tipps auf dieser Seite. And last, but not least, hat diese
Seite profitiert von den Erzählungen meiner Frau, die in den USA als
Au-Pair ("Nanny") für ein Jahr wertvolle Erfahrungen sammeln durfte.
Reisepaß (passport) Für die USA ist ein maschinenlesbarer Reisepaß erforderlich
mit einer Mindestgültigkeitsdauer von einem halben Jahr. Ein Personalausweis
reicht nicht und er ist auch nicht erforderlich. Berücksichtigen Sie
die Zeit, die deutsche Behörden benötigen, um Ihnen ggf. einen
neuen Reisepaß auszustellen. Wenn Sie sich länger als 90 Tage
in den USA aufhalten möchten, müssen Sie ein Visum
beantragen.
Platzwahl Ob Sie sich für Ihre Reise im Flugzeug für einen Fenster-
oder Gangplatz entscheiden sollten, hängt von mehreren Dingen ab.
Ist es ein Hin- oder Rückflug, ein Interkontinentalflug oder ein Inlandsflug
innerhalb der USA (domestic flight), ein Tag- oder ein Nachtflug? Falls
Sie Fotos machen möchten, ist ein Fensterplatz besser geeignet. Bei
einem Platz in der Mitte des Flugzeugs kann Ihnen der Flügel die Sicht
nach unten versperren. Wenn Sie hinter der Düse des Flugzeugs sitzen,
kann es sein, daß Fotos nicht besonders werden, da die Hitze die
Luft vibrieren lassen kann. Ein Gangplatz bietet Ihnen die Möglichkeit,
unabhängiger zu sein, da Sie aufstehen können, wann Sie möchten,
ohne jedesmal den Nachbarn fragen zu müssen, ob sie/er Sie rauslassen
kann. Für Interkontinentalflüge wähle ich persönlich
lieber einen Gangplatz, für Inlandsflüge (innerhalb der USA)
ist ein Fensterplatz meiner Meinung nach die bessere Wahl.
Wetter Um zu erfahren, welches Wetter Sie in den USA erwartet, kann ich weather.com
empfehlen. Die Seite kennt zwar nur das Wetter in den USA, einigen internationalen
Städten und internationalen Flughäfen, dafür sind die Vorhersagen
aber meiner Erfahrung nach relativ zuverlässig. Andere mir bekannte
deutschsprachige Wetter-Seiten lagen mit dem Wetter in den USA leider oftmals
völlig daneben. Sie wollen doch keine Gummistiefel auspacken, wenn
Sonnencreme besser gewesen wäre, oder? Temperaturen werden in den
USA immer noch in Fahrenheit angegeben statt in Grad Celsius. Wenn Sie
Temperaturen auf Ihrem Computer umrechnen möchten, empfehle ich meine
kostenlose Software unter Software Tipps.
Abflug Deutschland (departure) Einchecken, Boarden. Notebooks dürfen im Flugzeug benutzt werden,
nicht hingegen infrarotgesteuerte Peripherie, wie z. B. eine kabellose
Maus. Eingeschaltete Handies sind ebenfalls an Board verboten (zumindest
beim Start und bei während der Landung, bei manchen Flügen auch
während des gesamten Fluges). Da es im Flugzeug manchmal kalt werden
kann, legt man sich eine von der Fluggesellschaft üblicherweise zur
Verfügung gestellte Decke auf den Schoß. Sich der Schuhe im
Flugzeug zu entledigen, kann unter Umständen ebenfalls zum Komfort
beitragen. Es hat sich deswegen auch als nützlich erwiesen, im Handgepäck
auch etwas dickere Socken mit einzupacken.
Flug-Knigge Mit gesundem Menschenverstand sollte es für jeden möglich
sein, sich an einfache, offensichtliche Benimm-Regeln auch während
eines Fluges zu halten, doch leider muß ich immer wieder feststellen,
daß dies nicht immer der Fall ist. Vor allem diejeniegen, die glauben,
daß sie alles schon wüssten, scheinen Ihre guten Manieren scheinbar
völlig zu Hause vergessen haben. Hier ist er also, mein persönlicher
kurzer "Knigge für Flüge": Seien Sie stets rücksichtsvoll
auf andere Fluggäste und seien Sie hilfsbereit, falls andere Hilfe
benötigen. Seien Sie geduldig, vor allem beim Einsteigen in das Flugzeug.
Seien Sie höflich. Respektieren Sie andere Mitreisende. Wenn das Flugzeug
während des Fluges verdunkelt ist und die meisten Mitreisenden noch
schlafen, unterhalten Sie sich nur leise mit anderen Fluggästen. Sollten
Sie einen Fensterplatz haben, das Flugzeug innen noch verdunkelt ist und
es draußen aber schon hell ist und Sie Ihr Fenster öffnen möchten,
machen Sie das Fenster nur stückchenweise und langsam auf. Den schnellen
Ausgleich von extremen Helligkeitsunterschieden emfindet kein Auge angenehm,
vor allem wenn man noch etwas schläfrig ist. Beim Aussteigen aus dem
Flugzeug gilt das gleiche wie beim Einsteigen: seien Sie rücksichtsvoll,
hilfsbereit und geduldig. Wenn Sie diese Grundregeln beherzigen, wird Ihnen
der Flug selbst ebenfalls viel angenehmer vorkommen. Das ist für Sie
alles selbstverständlich? Dann ist ja alles klar, herzlichen Glückwunsch
und los gehts.
Flughafenjargon Hier einige Vokabeln, die das Leben auf dem Flughafen leichter machen
können:
| English |
Deutsch |
| aisle seat |
Gangplatz |
| arrival |
Ankunft |
| baggage claim |
Gepäckrückgabe |
| carry on luggage |
Handgepäck |
| concourse |
Flughafenterminal oder Teil des Flughafenterminals, durch eine U-Bahn
sind die Concourses miteinander verbunden (z. B. in Denver, Chicago oder Las Vegas). |
| departure |
Abflug |
| fasten seat belt / buckle up |
Sicherheitsgurt anschnallen |
| window seat |
Fensterplatz |
Reisedokumente Vor 12. Januar 2009 war das Prozedere folgendermaßen:
bereits vor dem Flug oder im Flugzeug füllte man als Nicht-US-Bürger
zwei
Formulare
aus. Ein grünes und ein weiß-blaues (bis 2007 oder so war das
Zoll-Formular komplett weiß). Beide Formulare waren auf stabilem,
kartonartigem Papier gedruckt. Das grüne (I-94 W) war für die
Einwanderungsbehörde (Immigration Service) und es gab das Formular
nicht nur in englisch, sondern auch in deutscher Sprache - ausfüllen
mußte man es trotzdem in englisch und zwar ein Formular pro Familienmitglied.
Das weiß-blaue Formular war für den Zoll (U. S. Customs) bestimmt.
Dabei reichte ein einzelnes Formular, wenn man als Familie reiste (ja,
auch ein Ehepaar ist eine Famlie). Es durften für maximal 100 $ Waren
oder Geschenke in die USA eingeführt werden. Menschen, die aus Ländern
kamen, die am sogenannten "Visa
Waiver Program" teilnehmen, wie z. B. Deutschland, brauchen das dritte,
ganz weiße Formular (I-94) nicht ausfüllen. Man mußte
eine Adresse in den USA bereithalten, wo man sich aufhielt (z. B. Ihr Hotel),
die Adresse musste in das grüne Formular eintragen werden. Gemäß
APIS (Advance Passenger Information System) hatten sich die Fluggesellschaften
verpflichtet, personenbezogene Daten (wie z. B. die USA Adressse) bereits
vor dem Flug zu erheben. Diese Informationen konnten i. d. R. bei der Onlinebuchung
eines Fluges per Internet oder aber persönlich am Schalter beim Check-In
zur Verfügung gestellt werden.
Seit 12. Januar 2009 hat die elektronische Reisegenehmigung
die papierbasierte abgelöst (das entsprechende Gesetz dazu heißt
"Paperwork Reduction Act"), d. h. Anträge werden nun online, über
das Internet ausgefüllt. Der Antrag kann hier abgerufen werden: https://esta.cbp.dhs.gov/esta/esta.html?language=de.
Das Ministerium für innere Sicherheit ("Department of Homeland Security")
empfiehlt, Anträge auf Reisegenehmigungen mindestens 72 Stunden vor
Antritt der Reise einzureichen. Weitere Fragen und Antworten zur Reisegenehmigung
finden Sie hier:
https://esta.cbp.dhs.gov/esta/WebHelp/helpScreen_de.htm
Landung Wenn der Unterschied
zwischen Kabinendruck und äußerem Luftdruck
zu schnell modifiziert wird, hat sich bewußtes Gähnen als äußerst
hilfreich herausgestellt, um das schmerzhafte Knacken in den Ohren zu
vermeiden. Dieser Trick kann übrigens auch beim Start helfen.
Anstehen Schon bald nach der Landung werden Sie feststellen, daß das Anstehen
in einer Schlange ("Line") in den USA sehr gesittet zugeht. Junge Amerikaner
lernen diese Tugend schon sehr früh, was aber auch oft dazu führt,
daß sie sich scheinbar immer in der Schlange anstellen, in der die
meisten Menschen stehen. Falls Sie also mehrere Warteschlangen vor sich
finden, wählen sie die kürzeste. Vordrängeln sollten Sie
sich aber auf keinen Fall!
Ankunft USA (arrival) Bei der US-Immigration muß man nun den Pass und das grüne
Formular vorzeigen und kurz mündlich erklären warum man in die
USA reist ("vacation" oder "business trip"). Seit dem 30. September 2004
ist die Prozedur etwas erweitert. Fingerabdrücke werden genommen und
vom Gesicht wird ein digitales Foto gemacht. Von 2004 bis 2007 reichte
es, den linken Zeigefinger und anschließend den rechten Zeigefinger
auf eine Glasplatte zu legen, die von einem Computer dann digital erfasst
wurde. Seit Januar 2008 muß man sich (bereits in vielen Staaten)
alle
zehn Finger scannen lassen (in Washington, D. C. beispielsweise scannte
man mir z. B. im Mai 2008 zunächst 4 Finger der rechten Hand, 4 Finger
der linken Hand und dann noch die 2 Daumen). Das Foto (ohne Brille - "take
off your glasses!") wird anschließend digital aufgenommen und gespeichert.
Da ich groß gewachsen bin, wurde ich z. B. auch einamal aufgefordert,
etwas in die Knie zu gehen, damit die Kamera mein Gesicht erfassen kann.
Der kleine Abschnitt des grünen Forumlars wird vom US Beamten abgetrennt
und in den Reisepass getackert, der obere Teil des Formulars bleibt in
den Staaten. Bei der Ausreise wird normalerweise der Abschnitt aus dem
Reisepass wieder entfernt. Falls das nicht so sein sollte, lesen Sie bitte
weiter bei Abflug USA. Die ganze Prozedur bei
der US-Immigration ist jedenfalls in der Regel in ein paar kurzen Augenblicken
erledigt, vorausgesetzt man muß nicht lange in einer Schlange warten
und man wird nicht steckbrieflich gesucht oder so (ich war schon mal der
glückliche Zweite von zwei Leuten in einer Schlange, bin aber auch
schon mal über eine halbe Stunde angestanden). Nach dem Passieren
der US-Immigration nimmt man sein aufgegebenes Gepäck entgegen ("baggage
claim"). Hat man alle Gepäckstücke wieder, geht es noch kurz
durch die US Customs/Border Protection, wo man das weiß-blaue Formular
abgibt. Well done, you're in the US.

Datum Wie bei allen westlichen Ländern wird der gregorianische Kalender
verwendet. Das Datum wird aber in der Form "MM/DD/YYYY" statt "DD.MM.YYYY"
geschrieben. Lediglich auf den Formularen für
die Einwanderungsbehörde und den Zoll muß die Schreibweise "DD/MM/YYYY"
verwendet werden.
Zeit Die USA verwendet zur Kennzeichnung von Vor- und Nachmittag die Abkürzungen
a. m. (ante meridian) und p. m. (post meridian) statt des in Deutschland
verwendeten 24 Stunden-Systems. Der Tag in den USA läuft von 12.00
a. m., 1.00 a. m. usw. bis 11.59 a. m. statt von 00:00 bis 11:59. Außerdem
von 12.00 p. m., 1.00 p. m. usw. bis 11.59 p. m. statt von 12:00 bis 23:59.
Die Woche beginnt in den USA mit dem Sonntag, statt wie in Deutschland
mit dem Montag (das die DIN-Norm 1355 seit 1976 so festgelegt hat).
Zeitverschiebung Deutschland hat mit den USA i. d. R. eine Zeitverschiebung von 6
Stunden (z. B. in New York, seit 2007 können es während der Umstellung
auf oder nach der Sommerzeit auch nur 5 Stunden sein) bis 9 Stunden (z.
B. San Francisco, bis zum Jahr 2006 waren auch 10 Stunden möglich,
als Europa bereits Sommerzeit hatte, die USA jedoch noch nicht). Wenn man
in den USA gelandet ist, muß man seine Uhr um die entsprechende Anzahl
an Stunden zurückstellen. Beispiel: wenn es in New York z. B. 7 Uhr
morgens ist, so ist es in Deutschland bereits 1 Uhr nachmittags. Ausnahmen
dieser Zeiten finden sich wie bereits erwähnt, bei den Übergängen
von oder zur Sommerzeit.
Achtung: Funkwecker und -uhren bekommen in den USA keinen Kontakt mehr
mit Frankfurt. Sie laufen durch ihren eingebauten Taktgeber nach deutscher
Zeit auch nur unbestimmte Zeit korrekt weiter, danach stellen sie sich
irgendwann auf eine Zeit ein, die nirgendwo auf der Welt existiert. Multi-Band-Funkwecker
sollten das Problem nicht haben. Mit einem altmodischen, manuell einstellbaren
Wecker ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite.
Sommerzeit (day light saving time) In Mitteleuropa dauert die Sommerzeit vom letzten Sonntag im März
bis zum letzten Sonntag im Oktober. Seit 2007 beginnt die Sommerzeit in
den USA (in den meisten Staaten, einzelne Ausnahmen bestätigen auch
hier die Regel) am zweiten Sonntag im März und endet am ersten Sonntag
im November. Während dieser Zeit gilt die Sommerzeit ("Spring forward,
fall back"). Das Zeitfenster der Sommerzeit in den USA seit 2007 um insgesamt
bis zu 4 Wochen länger als in Europa. Vor 2007 war das Zeitfenster
in den USA um eine Woche kürzer als in Europa, denn damals wurden
die Uhren am ersten Sonntag im April eine Stunde vor- und am letzten Sonntag
im Oktober wieder eine Stunde zurückgestellt. Vor 2007 ergab sich
also während einer Woche (Ende März, Anfang April) eine Zeitverschiebung
von zusätzlich einer Stunde. Beispiel (gültig bis einschließlich
2006): wenn es in New York z. B. 8 Uhr morgens war (in der besagten Woche),
dann war es in Deutschland bereits 3 Uhr nachmittags (und nicht 2 Uhr nachmittags).
In dieser Woche hatten wir dann eine Zeitverschiebung von 7 statt üblichen
6 Stunden zwischen New York und Deutschland. Seit 2007 ergibt sich eine
bis zu 4 Wochen gültige Zeitverschiebung von weniger einer Stunde
(sowohl Mitte März als auch Ende Oktober/Anfang November). Beispiel
(gültig seit 2007): wenn es in New York 8 Uhr morgens ist (in den
besagten Wochen), dann ist es in Deutschland erst 1 Uhr nachmittags (und
nicht 2 Uhr nachmittags). In diesen Wochen haben wir dann eine Zeitverschiebung
von nur 5 statt üblichen 6 Stunden zwischen New York und Deutschland,
bzw. nur 8 statt üblichen 9 Stunden zwischen San Francisco und Deutschland.
Ein Programm zum bequemen Umrechnen von Zeiten unterschiedlicher Zeitzonen
unter Berücksichtigung der jeweils gültigen Sommerzeit finden
sie unter Software Tipps.
| Jahr |
Deutschland |
USA |
| 2011 |
27.03.2011 - 30.10.2011 (31 Wochen) |
13.03.2010 - 06.11.2011 (34 Wochen) |
| 2010 |
28.03.2010 - 31.10.2010 (31 Wochen) |
14.03.2010 - 07.11.2010 (34 Wochen) |
| 2009 |
29.03.2009 - 25.10.2009 (30 Wochen) |
08.03.2009 - 01.11.2009 (34 Wochen) |
| 2008 |
30.03.2008 - 26.10.2008 (30 Wochen) |
09.03.2008 - 02.11.2008 (34 Wochen) |
| 2007 |
25.03.2007 - 28.10.2007 (31 Wochen) |
11.03.2007 - 04.11.2007 (34 Wochen) |
| 2006 |
26.03.2006 - 29.10.2006 (31 Wochen) |
02.04.2007 - 29.10.2006 (30 Wochen) |
Feiertage Wenn Feiertage in den Zeitraum des Aufenthalts fallen, sind Inlandsfülge
in den warmen Süden erfahrungsgemäß total überteuert
- wenn man überhaupt noch einen bekommt (z. B. President's Day am
dritten Montag im Februar oder während der "Spring break"). Siehe
auch Software Tipps.
Ziffern und Zahlen In den USA ist die Schreibweise für die "eins" nur ein senkrechter
Strich, also ohne ansteigenden Haken. Die "sieben" wird ohne Querstrich
geschrieben. Dies ist besonders bei den Einreisepapieren
zu beachten. Das Trennzeichen für Zahlen ist statt eines Kommas ein
Punkt. Größere Zahlen werden statt mit Punkten durch Kommas
leserlicher gemacht.
Maße, Gewichte und andere Einheiten 1 inch (in.) = 2,54 cm; 1 foot (ft.) = 12 inches = 30,48 cm; 1 yard
(yd.) = 3 feet = 91,44 cm; 1 mile (mi.) = 1,609 km.
1 ounce (oz.) = 28,35 g; 1 pound (lb.) = 16 oz. = 453,60 g; 1 stone
(st.) = 14 lbs. = 6,35 kg; 1 quarter (qt.) = 2 st. = 12,7 kg
1 mph = 1,609 km/h; 1 sq ft = 0,09 m²
1 gallon = 3.785 Liter
Siehe auch Software Tipps.
Auto und Verkehr
Außer
in Großstädten, wo das öffentliche Verkehrsnetz meist gut
ausgebaut ist, ist ein Auto ein absolutes Muß, um in den USA mobil
zu sein. Ein internationaler Führerschein ist nicht unbedingt
erforderlich, kann aber nützlich sein, wenn in den USA Auto gefahren
werden soll. Ein internationaler Führerschein ist nur zusammen mit
dem deutschen Führerschein gültig. Automatik- und Benzinfahrzeuge
sind die Regel. Gefahren wird wie in Deutschland auf der rechten Seite.
Überholen
ist aber sowohl links als auch rechts erlaubt! Überraschend angenehm
ist, daß das Fahren in den Staaten nicht so anstrengend ist wie hierzulande,
zumindest ist das mein persönlicher Eindruck, da die Höchstgeschwindigkeit
auf den Autobahnen meist auf 55 mph (88 km/h) beschränkt ist. Die
Geschwindigkeitsgrenzen können aber inzwischen in vielen Bundesstaaten
angehoben worden sein (im Mai 2008 war in Virginia 65 mph (105 km/h) aber
das Höchste der Gefühle). Außerdem ist fast jedes Automobil
mit einem Tempomat (Cruise Control) ausgestattet. Auf den Autobahnen
der USA gibt es auch manchmal eine separate Spur ("Restricted Lane")
nur für Autos mit mindestens zwei (gekennzeichnet mit "HOV-2 only")
oder mehr Insassen (z. B. "HOV-3 only"). Das soll motivieren, Fahrgemeinschaften
zu bilden. Das "HOV" auf den Schildern bedeutet übrigens High-occupancy
vehicle lane. Es kann aber auch erlaubt sein, ohne einen Beifahrer
auf einer HOV-Fahrbahn zu fahren. Achten Sie z. B. auf Anzeigen wie z.
B. "Restricted Lanes - Open To Traffic, No Trucks". Auf machen Fahrbahnen
gibt es auf der Seite "Spurrillen", die wenn man drüberfährt,
einen wieder wachrütteln können. Sie warnen also den Autofahrer,
sollte er mal vom Weg abkommen. Die Spurrillen-Fahrbahnen gibt es auch
in Kanada. Dann gibt es noch "Speed Bumps", das sind kleine, auf
der Fahrbahn aufgebrachte Hügel oder Wölbungen, die einen als
Autofahrer zwingen können, auf geschwindigkeitsbegrenzten Straßen
auch wirklich langsam zu fahren. Das Bild zeigt eine Verkehrsstraße
im Oktober 2007 in Las Vegas, Nevada.
Tanken (Filling Station)
Meiner
Meinung nach ist Tanken ist in den USA eine Wissenschaft für sich.
Bei manchen Tankstellen müssen Sie, nachdem Sie den Zapfhahn von der
Zapfsäule abgenommen haben, noch einen kleinen Hebel, auf dem der
Zapfhahn lag, von Hand meist noch nach oben legen, damit das Benzin
auch
aus dem Zapfhahn kommt. Wenn die Tankstelle nicht gerade in der Pampa
steht
(wie z. B. in einem Nationalpark), können Sie auch direkt bargeldlos,
z. B. mit Kreditkarte an der Zapfsäule bezahlen. Dazu müssen
Sie Ihre Kreditkarte in den dafür vorgesehenen Schlitz stecken, bevor
Sie tanken können. Es gibt Zapfsäulen, die mit einem Lautsprecher
ausgestattet sein können und einem die Ohren mit Werbung volldröhnen
(auf dem Bild ist er oben rechts zu erkennen). Suchen und drücken
Sie den "Mute"-Knopf, falls Sie diese Art der Berieselung stört. An
anderen Tankstellen kann es erfordlich sein, zuerst Geld beim Tankwart
zu bezahlen, um sich das ehrenvolle Recht zu erwerben, selbst tanken zu
dürfen. In der Regel sollte ihr Mietauto mit Kraftstoff einer niedrigen
Oktanzahl auskommen (Ausnahmen bestätigen wie so oft auch hier die
Regel). Ist Ihr Auto älter, kann es erforderlich sein, höherwertigen
Stoff zu tanken. Im Bild sind die entsprechenden Oktanzahlen auf den
drei kleinen rechteckigen gelben Aufklebern zu erkennen. Getankt wird
in Gallonen, statt in Litern. Siehe auch
Maße
und Gewichte. Das Bild zeigt eine Zapfsäule einer Tankstelle im
Mai 2008 in Williamsburg, Virginia.
Stromversorgung Die Spannung beträgt in den USA 110 Volt/60 Hz Wechselstrom.
Die meisten deutschen Elektrogeräte lassen sich manuell auf die halbe
Voltzahl herunterschalten oder sie tun es automatisch. Amerikanische Steckdosen
sind aber nur für flache Kontaktstifte gemacht, Stecker aus Europa
mit Rundstiften passen nicht. Deshalb ist ein Adapter erforderlich.
 Steckdosen in den USA haben in der Regel drei Löcher, genauer
gesagt zwei flache Schlitze, die flache Kontaktstifte aufnehmen können
und ein Loch für einen möglichen runden Schutzleiter. Amerikanische
Stecker
haben mindestens zwei flache Kontaktstifte. Befindet sich zusätzlich
ein dicker, runder Stift am Stecker ist dies der Schutzleiter, er dient
auch der Verpolungssicherheit (damit man den Stecker richtig herum in die
Steckdose steckt). Der runde Schutzleiter ist aber nicht immer vorhanden.
Üblicherweise ist dann aber einer der beiden flachen Kontaktstifte
etwas breiter als der andere. Wenn Sie genau hinsehen, können Sie
auf dem Bild erkennen, daß der obere Schlitz einen breiteren Kontaktstift
aufnehmen kann. Das dient dann ebenfalls der Verpolungssicherheit. Das
Bild zeigt sowohl eine amerikanische Steckdose als auch einen amerikanischen
Stecker mit den beiden flachen Kontaktstiften und einem Rundstift als Schutzleiter.
Die Steckdose kann auch um 90° nach links gedreht sein und erinnert
dann an einen erstaunten Smiley [o-:] Für mehr Information sehen Sie
http://de.wikipedia.org/wiki/Länderübersicht_Steckertypen,_Netzspannungen_und_-frequenzen
Telefonieren über das Festnetz (Phone
Calls)
Am teuersten ist es, direkt über das Hotel zu telefonieren, da
hierbei oft die höchsten Preise verlangt werden. Sinnvoll hingegen
ist eine sogenannte Prepaid-Karte, d. h. zuerst zahlen und dann telefonieren.
Mit einer solchen Karte können Sie dann auch über das Telefon
in Ihrem Hotelzimmer kostengünstig telefonieren. Versuchen Sie nicht,
verzweifelt den Schlitz für die Karte in einem Telefon zu suchen -
sie werden keinen finden, weil eine US-Telefonkarte anders funktioniert
als eine deutsche. Zuerst wählt man die Nummer, die auf der Karte
steht (meist eine sogenannte "Toll Free Number", die Sie erstmal nichts
kostet, manchmal beginnt diese mit 1-800). Achtung: wenn Sie von einem
Hotelzimmer aus telefonieren, müssen Sie in der Regel noch eine Ziffer
vorweg wählen, um außerhalb des Hotels telefonieren zu können.
Passen Sie höllisch auf, welche Ziffern Sie zuerst wählen. Folgen
Sie dem Hinweis auf dem Telefon "Toll Free Calls - Press 9 + 1 + Toll Free
Number" könnte das eine unangenehme Überraschung für Sie
bereithalten. Beginnt eine Telefonnummer mit "911" als erste Ziffern -
und dabei ist es egal, welche Ziffern danach noch gewählt werden,
werden Sie direkt und sofort mit der Polizei verbunden! Legen Sie auf,
ruft die Polizei zurück - schließlich könnte ja was passiert
sein - und Sie dürfen Ihr Misgeschick erklären! "Local Calls
- Press 9 + Number" wobei "Number" unsere "Toll Free Number" von der Prepaid-Karte
ist, wäre in diesem Fall die korrekte Aktion gewesen.
Wenn Sie es geschafft haben und mit dem automatischen Prepaid-System
des Telefonanbieters verbunden worden sind, lauschen Sie der Stimme und
folgen den Anweisungen. In der Regel gibt man als nächstes eine PIN-Nummer
ins Telefon ein. Diese PIN muß üblicherweise zuerst auf der
Karte freigerubbelt werden. Nach Deutschland wählt man nun "01149",
die Vorwahl der deutschen Stadt ohne Null und die eigentliche Nummer des
Gesprächspartners. Zum Beenden des Gesprächs aufhängen!
Telefonieren mit dem Handy
(Cell Phone) Manche Handies erwarten statt des Prefixes "01149" ein "+49" (die Tasten
Plus, Vier und Neun drücken). Handies werden in Amerika übrigens
"Cell Phones" genannt (und in Großbritannien "Mobiles"). Handies
können nur benutzt werden, wenn sie sich auf 1900 MHz umstellen lassen.
Sogenannte Tri-band-Handies und Quad-band-Handies können das. Neuere
Handies machen die Umstellung automatisch, wenn auch manche Modelle einige
Minuten brauchen können, bis sie sich an die neue Umgebung "gewöhnt"
haben. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Telefonprovider über die sogenannten
Roaming Gebühren, die fast immer anfallen und mitunter sehr hoch
ausfallen können, wenn Sie länderübergreifend telefonieren.
Noch ein Tipp eines Lesers meiner USA-Travel-Tipps: "Bitte warnen Sie vor
den horrenden Gebühren die deutsche Provider beim Roaming in den USA
verlangen. Ich hatte vor 2 Jahren eine Rechnung von 200 Euro. Ich empfehle
meinen Bekannten mittlerweile die Verwendung von Prepaid Karten fürs
Handy. Hier kann man schon für [einige wenige] US-Cent nach Deutschland
anrufen [...]. Mit der Karte hatte ich 20 Dollar vertelefoniert für
eine mindestens doppelte Gesprächszeit."
Post (mail) Postkarten nach Deutschland kosten 98 US cents (Stand 08/2010). Aktuelle
Informationen erhalten Sie mit dem Postage
Rate Calculator des US Postal Services. Postkästen sind meist
blau.
Münzen (coins) Die Währungseinheit der USA ist der Dollar. Ein Dollar unterteilt
sich in 100 Cents. Die Münzen heißen dollar, half a dollar (50
Cents), quarter (25 Cents), dime (10 Cents), nickel (5 Cents) und penny
(1 Cent). 50 Cent-Münzen und die Ein-Dollar-Münzen treten recht
selten im baren Zahlungsverkehr auf. Die Ein-Dollar-Münze, der Susan
B. Anthony Dollar besitzt fast gleiche Abmessungen wie der Quarter. Der
Sacagawea Dollar ist goldfarben und ungefähr so groß wie ein
Zwei-Euro-Stück. Tipp: Der Sacagawea Dollar wird oft in "Post Offices"
als Wechselgeld von "Stamp Machines" herausgegeben. Ein Nickel (zweite
Münze von links) ist trotz des niedrigeren Wertes im Durchmesser größer
als ein Dime (dritte Münze von links)! Ein 5-Cent-Stück aus Europa
hat den gleichen Durchmesser wie das 5-Cent-Stück der USA (zweite
Münze von links). Und ein 2-Cent-Stück aus Europa ist in etwa
so groß wie ein 1-Cent-Stück aus den USA.
Folgendes gilt für die meisten Münzen, die man im Geldbeutel
finden wird: auf dem 1-Cent-Stück ist stets Lincoln im Seitenprofil
und auf dessen Rückseite das Lincoln-Memorial in Washington, DC abgebildet.
Auf der Vorderseite des 5-Cent-Stücks ist Thomas Jefferson (in den
letzten Jahren mit wechselndem Kopfprofil) und auf dessen Rückseite
Monticello in Virginia zu sehen. Das 10-Cent-Stück zeigt das Profil
von Roosewelt und eine Fackel auf der Rückseite. Und das 25-Cent-Stück
zeigt Geroge Washington auf der Vorder- und einen Adler auf der Rückseite.
Seit 1999 gab es das "50 State Quarters Program", das im Jahr 2008 endete.
Dabei zeigt ein Quarter auf seiner Rückseite ein Bild aus einem der
50 Bundesstaaten der USA - nicht nur für Münzsammler interessant,
finde ich.
Ab 2010 gibt es ein neues Quarters Programm namens "America
the Beautiful". Bis zum Jahr 2021 werden dann auf den Quarter-Rückseiten
jedes Jahr fünf berühmte Nationalparks oder -plätze der
USA abgebildet sein.
Wer genau hinsieht, kann vielleicht ein P, ein D und manchmal auch
ein S auf der Münze erkennen. Der Buchstabe steht dabei für die
Münzprägeanstalt ("Mint") in Philadelphia, Denver oder San Francisco.
Noch ein kleiner, kurioser Unterschied: um die Rückseite von amerikanischen
Münzen zu sehen, kippt man sie stets horizontal, nicht vertikal wie
in Europa üblich. Für mehr Informationen über die Münzen
der USA im Umlauf siehe http://usmint.gov.
Geldscheine (bucks) Dollars werden in den USA umgangssprachlich als "bucks" bezeichnet.
Banknoten gibt es in den Werten $ 1, 2, 5, 10, 20, 50, 100, 500 und 1000,
5000, 10000 und 100000. Formate: Alle US-Banknoten haben die
gleichen Formate. Vorkommen: Zwei-Dollar-Scheine sind sehr selten.
Auf ihnen ist Thomas Jefferson abgebildet, sie bekommt man z. B. als Wechselgeld
beim Kauf einer Eintrittskarte für das Monticello-Anwesen, auf dem
Thomas Jefferson gelebt hat. Scheine mit Nennwerten ab 100 Dollar wird
man als Tourist wahrscheinlich kaum zu Gesicht bekommen dürfen. 1000-Dollar-Scheine
und die noch größeren Werte sind ausschließlich im Interbank-Verkehr
anzutreffen (und ich habe zumindest noch keine echten gesehen). Farbe:
Alle alten US-Banknoten haben die gleichen schwarz-grünlichen Farben,
was Ihre Unterscheidung nicht gerade erleichterte. Die Werte neuerer Scheine
können mittlerweile aber auch farblich unterschieden werden und sie
haben auch mehr Sicherheitsmerkmale. Für mehr Informationen über
die Geldscheine siehe http://www.bep.treas.gov
und http://www.moneyfactory.gov.
Falls Sie Euros in Dollars, Dollars in Euros oder sonst irgendeine Währung
umrechnen möchten, schauen Sie doch bitte bei Software
Tipps vorbei.
Bezahlen Bezahlen kann man in den USA sowohl bar, mit Travellercheques als auch
mit Kreditkarte. Letztere gibt einem die Möglichkeit, nicht ständig
ein Bündel Geldscheine mit sich führen zu müssen. Außerdem
ist die USA auch als das Land der Kreditkarten berühmt. Beachten Sie,
daß manche Kreditkartenunternehmen z. B. 1 % Gebühren auf den
Umsatz verlangen für den "Auslandseinsatz". Einiges kann man aber
ohnehin nur bar bezahlen. Bestimmte Eintritte (wie z. B. das UN-Building
in New York), Taxis (yellow cabs in New York), anonyme Spiele an einarmigen
Banditen und an Roulette-Tischen (in Las Vegas), manche Autobahnmautstellen
(Toll), Servicepersonal (wie z. B. den Kofferträger am Flughafen oder
das Zimmermädchen), kleinere Breakfast-Läden und Straßenhändler,
usw. wo es oftmals ohnehin nur um kleinere Beträge geht, zählen
dazu. Daneben gibt es auch noch die Geräte, die mit einem Penny und
zwei Quarters gefüttert, einen Cent zu einer hübschen ovalen
Andenkenplakette plattwalzen können.
Steuern (tax) Die Preise der Waren werden alle netto ausgezeichnet, d. h. es kommt
noch die Steuer (tax) hinzu. Die Nettoangaben sollen einen besseren Preisverglich
zwischen den einzelnen Staaten in den USA erlauben, da jeder Staat unterschiedliche
Steuern erhebt. Auf der anderen Seite ist der tatsächliche Preis,
den man bezahlt, durch diese Art der Preiskennzeichnung aber stets höher
als auf den Waren angegeben. Ausnahmen sind beispielsweise der Bundesstaat
Delaware und Duty-Free-Shops in Flughäfen, wo gar keine Verkaufssteuern
für Verbraucher erhoben werden. Siehe auch "Sales
taxes in the United States".
Trinkgeld (tip) Wenn der Kellner sich nicht schon selbst das Trinkgeld auf die Rechnung
geschrieben hat, so sind 10 % - 15 % vom Nettobetrag üblich.
Essen und Trinken In den meisten Restaurants gilt: "Wait to be seated", d. h. Sie suchen
sich nicht einfach einen Tisch, sondern die Bedienung weist Ihnen einen
Tisch zu. Grundsätzlich werden Softdrinks (z. B. Cola) mit ungewohnt
viel Eis serviert. Ein "Refill" für alkoholfreie Getränke ist
üblicherweise kostenlos (außer es wird in der Dose serviert).
Das gilt auch für die Fast-Food-Ketten. Spar-Tipp: den kleinsten Softdrink
bestellen und dafür öfters kostenlos "nachtanken".
Wasser Das Leitungswasser ist meist mit Chlor versetzt. Abhängig von
Region zu Region schmeckt man das schwächer oder eben stärker
heraus. Wasser mit Kohlensäure (sparkling water) muß man richtig
suchen.
Toilette (restroom) Eine Klobürste kennen die Amerikaner meines Wissens nicht. Noch
ein kurioser Unterschied: ein Klodeckel aus den USA ist meistens an der
Front etwas geöffnet, er bildet also eher eine U-Form oder Omega-Form
im Gegensatz zur deutschen O-Form. Der Wasserspiegel in der Toilette ist
auch um einiges höher als in Deutschland.
Packen für die Rückreise Vor dem Abflug lohnt es sich beim Packen aufzupassen. Neben einem Handgepack
pro Person gestatten einige Fluggesellschaften (wie z. B. die Lufthansa)
zusätzlich zwar zwei Gepäckstücke pro Person, allerdings
aber auch nur 23 kg pro Gepäckstück. Kommen Sie bei einem einzigen
Gepäckstück über dieses Limit, kann es teuer werden. 50
Dollar ist das günstigste Bußgeld (und dabei spielt es auch
keine Rolle, daß Ihre Sachen beispielsweise insgesamt weniger als
46 kg auf die Waage bringen, sie deutlich weniger wiegen als ein vollgefutterter
Fastfood-Liebhaber und es hat auch nicht den geringsten Einfluß auf
das Bußgeld, daß Sie der Fluggesellschaft durch Ihre Kofferwahl
etwas an Volumen gespart haben). Statt mit einem kleinen und einen großen
Gepäckstück zu reisen, empfehle ich deshalb gleich zwei große
Koffer - falls Sie vorhaben, wegen einen evtl. günstigen Dollarkurs
etwas mehr in den Staaten einzukaufen.
Abflug USA (departure) Dank des elektronischen Reisegenehmigungsverfahrens, das seit 12. Januar
2009 in Kraft trat ist folgender Absatz wahrscheinlich obsolet:
Stellen Sie sicher, daß Sie bei der Ausreise aus den USA den
grünen Abschnitt I-94W, der Ihnen bei der Einreise in Ihren Reisepass
hineingetackert worden ist, von einem US Beamten oder Mitarbeiter der Fluggesellschaft
wieder herausgenommen wird (vor allem beim Check-In an einem Automaten
kann man das leicht vergessen). Wenn Sie das versäumen, werden Sie
als "Overstay" geführt und es könnten sich ernste Probleme bei
der nächsten Einreise in die USA ergeben. Siehe dazu auch: Vorgehensweise
für den nachträglichen Nachweis der Ausreise aus den Vereinigten
Staaten bzw. How
to Record Departure from the United States.
Bei der amerikanischen Flughafensecurity ist es Pflicht, die Schuhe
auszuziehen und manchmal werden einem Überziehschuhe, die man evtl.
es aus einem Operationssaal her kennt, angeboten. Nehmen Sie dieses Angebot
ruhig an, die Überziehschuhe können Sie im Flieger wieder prima
brauchen. Jetzt sind Sie bald wieder zu Hause, lehnen Sie sich gemütlich
zurück und treten Sie die Heimreise an. Unvergeßlich sind bei
Nacht und klarem Himmel die hell erleuteten Städte der Erde. Sonnenuntergänge
sind auch aus dem Flugzeug schön anzusehen:

Ankunft Deutschland (arrival) Uhren wieder vorstellen, solange wie möglich im Tageslicht aufhalten
und dann ordentlich den Jetlag ausschlafen!
Software Tipp Wenn Sie einen Trip in die USA planen, kann Ihnen zur Vorbereitung
mein kostenloses, registrierungsfreies, werbefreies und plattformunabhängiges
Open Source Programm NumericalChameleon
evtl. nützliche Dienste leisten. Es kennt z. B. die Feitertage
der USA, kann Zeiten verschiedener Zeitzonen
umrechnen und beherrscht auch alle wichtigen Maße-
und Gewichte, Temperaturen, etc. Sie können
mit Hilfe der Software auch eine Liste des aktuell gültigen Dollar-Kurses
für Ihre Reise erstellen. Das Programm kann Ihnen natürlich auch
helfen, wenn Ihr Reiseziel ein anderes als die USA ist.
Weiterführende Links http://www.us-botschaft.de/germany-ger/faqs/reisen.html
- Die US-Botschaft in Deutschland
http://www.jonelo.de/java/nc/ncde.html
- Das NumericalChameleon (siehe Software Tipp)
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